.

Erfolgreiche Tiroler Bilanz bei den Österreichischen Meisterschaften U18 & U23 in Rif

Erfolgreiche Tiroler Bilanz bei den Österreichischen Meisterschaften U18 & U23 in Rif

Am 4. und 5. Juli wurden im Universitätslandessportzentrum Rif in Hallein die Österreichischen Meisterschaften der Altersklassen U18 und U23 ausgetragen. Tirols Nachwuchsathlet:innen präsentierten sich dabei in hervorragender Form und sorgten mit zahlreichen Medaillen, persönlichen Bestleistungen und starken Auftritten für eine beeindruckende Bilanz.

U18 männlich & weiblich:
Die herausragende Athletin des Wochenendes war Deborah Achleitner (IAC). Sie gewann insgesamt vier Medaillen und setzte mit 6,03 m im Weitsprung ein echtes Ausrufezeichen. Erstmals übertraf sie die begehrte Sechs-Meter-Marke und feierte damit einen gelungenen Formtest vor der bevorstehenden U18-Europameisterschaft in Rieti/ITA.

"Der Wettkampf hat gut begonnen mit den ersten drei Sprüngen. Der Vierte war dann halt mega. Ich habe gewusst ich kann es springen und das es jetzt geklappt hat ist Spitze. Die Vorbereitung für die EM läuft mittlerweile sehr gut. Ich hoffe ich kann dort so eine Leistung wie heute zeigen und das Coolste wäre natürlich ins Finale zu kommen." – Deborah Achleitner

Neben Gold im Weitsprung sicherte sie sich Silber über 100 m (12,50 s) und im Dreisprung (11,28 m, pB), sowie Bronze über 100 m Hürden (15,04 s; -3,7 m/s).

Auch im Stabhochsprung zeigte Tirol seine Stärke. Leonie Kurz (ATSV Innsbruck) gewann mit übersprungenen 3,50 m und eingestellter persönlicher Bestleistung die Goldmedaille. Vereinskollegin Sophie Prigojeva (TU Raika Schwaz) komplettierte den Erfolg mit Bronze (3,30 m). Bei den Burschen gingen ebenfalls Gold und Silber nach Tirol: Josef Plattner (ATSV Innsbruck) gewann mit 4,10 m, während Leo Mössner (ATSV Innsbruck) mit 4,00 m seine persönliche Bestleistung einstellte und Silber holte.

Leonie Schröter (TS Innsbruck) lief über 3.000 m in 10:52,98 min zur Bronzemedaille. Über 1.500 m sorgte ein schnelles Rennen für zahlreiche persönliche Bestleistungen. Nina Holzknecht (TS Innsbruck) steigerte sich auf starke 4:53,98 min und gewann Bronze. Unter den Top-7 waren mit Leonie Schröter (4:58,00 min), Mia Holzknecht (4:58,57 min) und Julia Neuwirt (5:02,71 min) gleich 3 weitere Nachwuchshoffnungen aus Tirol.

Im Speerwurf der männlichen U18 gewann David Lassnig (SK Völs) mit 51,19 m (pB) die Silbermedaille. Raphael Singer (SV Reutte Leichtathletik) wurde im letzten Versuch von Bronze verdrängt aber zeigte nach längerer Verletzungpause mit 49,64 m (pB) eine starke Leistung. Im Kugelstoß drehte er den Spieß um, packte im letzten Versuch mit 13,41 m eine persönliche Bestleistung aus und sicherte sich die Bronzemedaille

U23 männlich & weiblich:
In der U23-Klasse sicherte sich Madeleine Huber (IAC) den Österreichischen Meistertitel im Speerwurf. Bereits im ersten Versuch erzielte sie mit 40,96 m die entscheidende Siegesweite.

Über 400 m war ein Zweikampf zwischen Elisabeth Golger (KLC) und U20-WM-Kandidatin Amelie Kofler (TIROLER SprintChampion) erwartet worden und die beiden enttäuschten die Fans nicht. Nur 8/100 s trennten sie im Ziel, die Kärntnerin hatte mit 55,07 s am Ende einen hauchdünnen Vorsprung vor Amelie Kofler (55,15 s), die ihre Position für die U20-WM damit leider nicht verbessern konnte.

Leonhard Jäger (SV Reutte Leichtathletik) war im Kugelstoß erwartungsgemäß nicht zu schlagen und blieb mit 18,21 m nur 16 cm unter seiner Bestweite. 

Die Serie heute war nicht wirklich gut, aber der letzte Versuch war dann weit genug und das ist was zählt. Bei den Staatsmeisterschaften in Innsbruck möchte ich meine Bestmarke weiter verbessern." - Leonhard Jäger

In einem starken Diskusfeld warf der Ausserferner 52,86 m. Mit dieser persönlichen Bestleistung belegte er damit Rang 3.

Auch Stefan Huber (IAC) überzeugte bei schwierigen Windbedingungen. Er gewann die 110 m Hürden in 14,75 s und blieb im 100 m Finale mit 10,99 s erstmals, bei gültigem Windm unter der 11-Sekunden-Schallmauer.

Über 5.000 m lief Josua Gschwentner (TRI-X Kufstein) in 15:25,13 min zur Bronzemedaille. Dahinter überzeugten Samuel Schröder (16:05,81 min) und Fernando Freitag (16:19,00 min) mit persönlichen Bestleistungen auf den Plätzen vier und sechs.

Fotos (Bilder honorarfrei verwendbar bei Nennung © ÖLV / @amri.sports)
Ergebnisse

06/07/26 08:52, Text: Olivia Raffelsberger

zurück