.

Euregio SprintChampion Finale in Innsbruck

Euregio SprintChampion Finale in Innsbruck

Sonnenschein, strahlende Gesichter und Nachwuchsleichtathletik vom Allerfeinsten: Diesen Samstag wurde die Innsbrucker Innenstadt zur großen Bühne für 120 der schnellsten Nachwuchssprinter:innen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino. Beim grenzüberschreitenden Euregio SprintChampion Finale sorgten die jungen Athlet:innen vor der atemberaubenden Kulisse der Innsbrucker Innenstadt für spannende Rennen – und das Tiroler Team strahlte dabei mit der Sonne um die Wette.

Schon beim Treffpunkt am Landhausplatz war die Stimmung im Tiroler Team sehr gut. Bestens vorbereitet wurden die Kids im traditionellen Grün eingekleidet und dann konnte es losgehen! Ein besonderes Zeichen für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit setzen die drei Euregio-Landeshauptmänner Anton Mattle, Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti: Sie maschierten mit den jungen Athlet:innen vom Landhausplatz in die Maria-Theresien-Straße ein. Gänsehautstimmung beim Einmarsch, auch ein paar Plakate der mitgereisten Fans säumten den Weg.

Drei Länder, acht Wertungsklassen und ein klares Ziel
Kurz darauf ging es auch schon mit den Vorläufen in den Altersklassen los. Gelaufen wurde 60 m, auf einer extra verlegten, mobilen Sprintbahn. Das Wettkampfformat ist dabei genau auf den Nachwuchs zugeschnitten: In den Vorläufen treten maximal fünf Kinder gegeneinander an, die zehn Schnellsten jeder Wertungsklasse erreichen den Zwischenlauf. Dort lösen die fünf Schnellsten das Ticket für das begehrte große Finale. Insgesamt gingen jeweils fünf Mädchen und fünf Burschen aus Tirol, Südtirol und dem Trentino in den acht Wertungsklassen an den Start. Die Tiroler Finalplätze waren zuvor beim Landesfinale in Schwaz vergeben worden.

Und schon in den ersten Finalentscheidungen zeigte sich: Die Tiroler Mannschaft war bestens vorbereitet.

In der U8 der Mädchen gelang gleich allen fünf Tirolerinnen der Sprung ins große Finale. Das goldene Dachl im Hintergrund sprintete die Landesfinalsigerin Lilia Leys zum Sieg und sicherte sich den Titel Euregio SprintChampion. Auf den Rängen 2 bis 5 freuten sich Julia Danos, Nathalie Maciel Behrend, Laura Hirschmugl und Emely Kuen. Eine Siegerehrung ganz in Tiroler Hand.

Auch bei den gleichaltrigen Burschen mischten diese im Finale mit. Mit einem knappen Vorsprung siegte der Tiroler und Landesfinalsieger Gerhard Praxmarer vor einem jungen Talent aus dem Trentino. Der Tiroler Leo Thaler durfte sich über den 3. Gesamtrang freuen.

Auch in der weiblichen U10 dominierte das Tiroler Team das Finale. Landesfinalsiegerin Lorena Luna Haun sicherte sich auch die begehrte Euregio SprintChampion Trophäe auf graviertem Stein. Die Plätze 2 und 3 gingen an Südtirol. Die Tirolerinnen Laura Langhoder und Lina Moernaut Masson belegten die Ränge 4 und 5.

Bei den gleichaltrigen Burschen sackte Südtirol die Ränge 1 und 2 ein. Kein Podest ohne Tiroler Beteiligung dachte sich wohl Leo Gundolf, der auf den 3. Gesamtrang stürmte. Auch ein weiterer Tiroler, Jakob Raich, sicherte sich im Finale einen Top-5 Platz.

In der weiblichen U12 schaffte es zwar nur eine Tirolerin ins Finale, doch die sahnte ordentlich ab. Vor ihren persönlichen Fans siegte die Landesfinalgewinnerin Holly Brown auch im Euregio Finale und strahlte mit ihrem Preis um die Wette.

Spannend gestaltete sich das Finale bei den Burschen diese Altersklasse. Große Freude gab es über gleich 2 Tiroler Eurogio Champions. Zeitgleich siegten Andreas Erler und Christian Mark vor einem weiteren Tiroler, Raphael Öfner. Ein Podest ganz in Tiroler Hand.

Gleich 3 Athletinnen schafften den Sprung ins U14 Finale bei den Mädchen. Der Sieg ging an Trentino, die jungen Tiroler Talente platzierten sich ausgezeichnet auf den Rängen 2 (Anna Eberhart), 4 (Sophie Hochegger) und 5 (Charlotte Schlesinger).

Ein 1/1000 s Entscheidung gab es im Finale der Burschen U14. David Schlechter musste sich dem starken Sprinter aus Trentino um einen Hauch geschlagen geben. Seine Tiroler Kollegen Luis Votteler, Fabian Barbist und Tobias Kircher komplettierten das starke Tiroler Finalergebnis auf den Rängen 3 bis 5.

Eine rundum gelungene Veranstaltung, professionell organisiert, mit viel Herz, liebevollen Details und einer Kulisse, die bei Athlet:innen, Eltern und Fans für Gänsehaut sorgte. Das Euregio SprintChampion Finale hat einmal mehr gezeigt, wie viel Begeisterung, Talent und sportlicher Teamgeist in unserem Nachwuchs stecken.

Ein besonderer Dank gilt Mr. SprintChampion, Thomas Abfalter, der mit seiner Leidenschaft, seinem unermüdlichen Einsatz und seiner Vision den SprintChampion zu dem gemacht hat, was er heute ist. Ebenso ein großes DANKE allen Helfer:innen und Unterstützern, die mit ihrem Einsatz im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass dieses besondere Finale für die jungen Athlet:innen zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Die Reise ist noch nicht zu Ende. Für die Besten den Landesfinales wartet auch noch der Österreich SprintChampion am 28. November 2026 in Wien.

Ergebnisse und Informationen
Fotos: Tiroler SprintChampion/ TLV

27/09/26 08:56, Text: Olivia Raffelsberger


zurück