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Leichtathletikwochenende: Schwaninger mit starken 100 m bei Liese Prokop Memorial

Leichtathletikwochenende: Schwaninger mit starken 100 m bei Liese Prokop Memorial

Das Fronleichnam-Wochenende steht für Tirols Leichtathletik ganz im Zeichen nationaler und internationaler Wettkämpfe. Bereits am Donnerstag fand das Liese Prokop Meeting statt, ehe es dann mit dem Bundesländer Cup U18 und dem Meeting in Regensburg weitergeht.

Für ein sportliches Highlight aus Tiroler Sicht sorgte Sprinter Emil Schwaninger (TS Innsbruck) in St. Pölten. Bereits im Vorlauf, über 100 m, sorgte der junge Tiroler für Aufsehen: Mit starken 10,52 s qualifizierte er sich souverän für das B-Finale und löste unmittelbar Begeisterung bei seinen Trainingskolleg:innen aus – die WhatsApp-Gruppe füllte sich prompt mit Glückwünschen und Emojis.

Im B-Finale präsentierte sich Emil bei guten Bedingungen hungrig auf eine weitere Verbesserung. Vor allem in der Beschleunigungsphase zeigte er sich deutlich stärker als im Vorlauf und konnte seine persönliche Bestleistung erneut steigern. Mit 10,48 s bei 0,5 m/s Rückenwind musste er sich nur hauchdünn dem stark laufenden Felix Krifka (NÖ U20-Rekord in 10,47 s) geschlagen geben.

Diese Leistungsentwicklung hatte sich bereits in der Hallensaison angedeutet, als Emil mit 6,79 s über 60 m aufzeigte. Nach seinem für ihn unbefriedigenden Saisoneinstieg in Villach (10,83 s) gelang nun eine deutliche Steigerung. Besonders bemerkenswert: Gegenüber seiner im Vorjahr aufgestellten persönlichen Bestleistung verbesserte sich der Tiroler um knapp drei Zehntelsekunden.

„Ich bin mit meinem 100er beim Liese Prokop Memorial zufrieden. Ich konnte das erste Mal bei einem größeren Wettkampf aufzeigen und viel Erfahrung sammeln. Aber die Saison ist noch lange nicht vorbei, sondern fängt gerade erst an“ gibt sich Schwaninger motiviert.

Für Emil folgt nun ein dreiwöchiger Trainingsblock, ehe bei den Landesmeisterschaften der Allgemeinen Klasse sowie beim Top-Meeting in Eisenstadt die letzten Formtests vor den Heim-Staatsmeisterschaften (25. & 26. Juli 2026) anstehen. Dort soll die Form über 100 m, 200 m sowie mit einer TLV-4x100-m-Auswahlstaffel ihren Höhepunkt erreichen.

Ein wahres Mammutprogramm plant am Pfingstwochenende auch Stefan Huber (IAC). In St. Pölten überzeugte er im nationalen Einlagelauf über 110 m Hürden und sicherte sich in 14,76 s (-1,3 m/s) den Sieg. Bereits am Samstag wird er in Regensburg von einen starken 110 m Hürdenfeld gefordert werden.

 Foto: ÖLV / Alfred Nevsimal
Ergebnisse

04/06/26 21:45, Text: Olivia Raffelsberger

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