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ÖM U16 und U20 in Villach: Tirols Nachwuchs mit 29 Medaillen

ÖM U16 und U20 in Villach: Tirols Nachwuchs mit 29 Medaillen

Am letzten Wochenende vor Schulstart fanden in Villach die Österreichischen Meisterschaften der Altersklassen U16 und U20 statt. Bei besten äußeren Bedingungen ging es für viele Athlet:innen zum Abschluss einer langen Saison noch einmal um persönliche Bestleistungen, Medaillen und Titel. Das Tiroler Team überzeugte mit 8x Gold, 8x Silber und 13x Bronze.

U16 weiblich
Mit einem Doppelerfolg über 80 m Hürden startete der IAC ins Meisterschaftswochenende. Die Jahresschnellste, Lisa Lagg, setzte sich in einem spannenden Finale gegen Lilly Mila Revilla-Trübestein (ULC Riverside Mödling) mit 12,22s (-1,2 m/s) durch. Bronze gab für eine weitere Tirolerin, Marie Hochegger, in 12,38 s. Auch über 100 m gab es für Lisa Lagg eine weitere Medaille. Sie sicherte sich mit 12,80 s (-0,2 m/s) Silber.

Einen Paukenschlag gab es im Weitsprung der weiblichen U16. U14-Athletin Anja Ge (IAC) steigerte ihre persönliche Bestleistung auf sensationelle 5,58 m (-0,8 m/s) und holte den Titel. Auch im Dreisprung gelang ihr mit Rang 4 (10,95 m, pB) eine Top-Platzierung. Sissi Haas (Raiffeisen TS Wörgl) wurde in dieser Disziplin mit 10,60 m gute 6.

Der Stabhochsprung wurde als letzter Bewerb des ersten Tages bei „Flutlicht“ gestartet. Die Jahresbeste, Sophie Prigojeva (TU Raika Schwaz), siegte mit 3,30m und verzichtete auf weitere Höhen. Mit voller Kraft startete sie am folgenden Tag in den Speerwurf und belohnte eine starke Saison mit Bronze und 37,60 m. Knapp dahinter platzierte sich mit Mia Hörtnagl (IAC) eine weitere Tirolerin. 36,66 m bedeuteten Rang 4.

Spannend gestaltete sich die 300 m Hürdenentscheidung. Erst auf den letzten Metern wurde Gerda Schwaninger (TS Innsbruck) von Lilly Mila Revilla-Trübestein abgefangen. In 44,59 s gelang ihr eine fabelhafte neue Bestleistung, die mit Silber belohnt wurde. Tolle Platzierungen gab es mit den Rängen 4 (Sissi Haas, 45,10 s, pB), 5 (Lea Flörl, 45,11 s, pB) und 6 (Julia Neuwirt, 46,38 s, pB) aus Tiroler Sicht.

Ebenfalls ein starkes Tiroler Ergebnis gab es über 1.000 m. Lea Flörl (IAC) holte in 3:01,62 min (pB) Silber vor Mia Holzknecht (TS Innsbruck, 3:05,15 min). Isabell Schweiberer (TS Innsbruck) komplettierte mit Rang 6 eine tolle Tiroler Performance. Auch die Ränge 7 und 8 waren durch Julia Neuwirt und Leonie Schröter fest in Tiroler Hand.

Gloria Madar (SV Reutte Leichtathletik) überzeugte im Diskuswurf mit 36,39 m (pB) und Silber.

Über einen neuen 3.000 TLV U16 Rekord freuen wir uns mit Leonie Schröter (TS Innsbruck). Sie steigerte sich auf sensationelle 10:30,13 min und belegte damit Rang 3. Im Kugelstoßen steigerte sich die TU Raika Schwaz Athletin Sophia Wechselberger abermals. Sie stieß mit 11,17 m persönliche Bestleistung und belegte damit Rang 4 in einer knappen Medaillenentscheidung. Ebenfalls Rang 4 gab es für Gerda Schwaninger über 300 m (43,07 s, pB). Eine weitere Medaille gab es in der 4x100 m Entscheidung der weiblichen U16. Das IAC-Quartett (Hörtnagl, Flörl, Lagg, Ge) gewann in 51,39 s die Bronzemedaille.

U16 männlich
Großer Jubel im 100 m Finale der männlichen U16. Peter Grauss (TU Raika Schwaz) setzte sich in 11,36 s um 2/1000 s vor Moritz Blümel und einer phantastischen neuen Bestleistung durch. Ebenfalls sechs Mal pB gab es im Stabhochsprung. In einem hochspannenden Familienduell konnte sich Gabriel Rirsch (TU Raika Schwaz) nur wegen der geringeren Fehlversuche vor seinem Zwillingsbruder Elias den Titel holen, beide schafften 4,20 m. Leo Mössner (ATSV Innsbruck) komplettierte das Tiroler Medaillentrio mit 4,00 m. Ebenfalls Bronze gab es für ihn im Kugelstoß mit 13,14 m. Peter Grauss ergänzte das Tiroler Ergebnis im Stabhochsprung mit Rang 5 (3,0 m).

Ein starkes 300 m Hürdenrennen zeigte Elias Rirsch. In 42,54 s stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und sicherte sich mit dieser Leistung Silber. Michael Schafer (U. Raika Lienz) steigerte seine persönliche Bestleistung ebenfalls und wurde in 44,15 s starker 5. Auch in der Dreisprungentscheidung hatten die Tiroler ein ordentliches Wörtchen mitzureden. Gabriel Rirsch sprang mit 11,90 m (pB) auf Rang 2. Bruder Elias belegte Rang 4 (11,45 m) vor Benjamin Moser (Raiffeisen TS Wörgl), der mit 11,43 m ebenfalls einen persönlichen Rekord aufstellt.

Im Hochsprung der männlichen U16 sprang Valentino Santa (SV Reutte Leichtathletik) mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,65 m zu Rang 4. Maximilian Hausegger (TU Raika Schwaz) belegte im Speerwurf der Burschen mit 37,04 m den tollen 5. Rang. Zum Abschluss des Meisterschaftswochenendes lief das Quartett der TU Raika Schwaz (Hausegger, Rirsch, Rirsch, Grauss) über 4x100 m in 47,51 s zu Bronze.

U20 weiblich
Fast der Papierform gemäß verlief der Stabhochsprung, wo sich Leonie Kurz (ATSV Innsbruck) mit eingestellter PB von 3,50m durchsetzen konnte. Vereinskollegin Theresa Astenwald übersprang 2,90 m und wurde damit 6.

U18-EM-Starterin, Deborah Achleitner (IAC), siegte nach einer langen Saison auch an diesem Wochenende im Weitsprung. Mit 5,67m (0,0) siegte sie 11cm vor den beiden Mehrkämpferinnen Olivia Benesch (PSV Wels Leichtathletik) und Sarah Daxböck (Union St.Pölten), die sich ein knappes Duell um Silber lieferten und 5,56m (0,0) und 5,54m (0,0) in die Wertung brachten. Im Dreisprung freute sich Achleitner mit 11,18 m über eine Bronzemedaille.

Großen Jubel gab es in der Startkurve im Hochsprung der weiblichen U20. Sophie Strasser (TS Innsbruck) fand gut in ihren Wettkampf und egalisierte ihre Bestleistung (1,63 m) im dritten Versuch. Auch wenn die 1,66 m an diesem Tag noch nicht sein sollten freute sich die Grinznerin über Silber. In ihrem erst zweiten 100 m Hürdenrennen sprintete sie in 15,40 s (-0,4 m/s) zu Rang 4. Eine Platzierung, die sie auch im 100 m Finale (12,69 s, 0,0 m/s) wiederholen konnte. Zwei starke Wettkampftage zeigte U18-Athletin Nina Holzknecht. Über 1.500 m gelang der TS-Innsbruck Athletin in 4:57,84 min die Bronzemedaille.  Bereits am Samstag überzeugte sie mit Rang 5 und einem starken Finish über 800 m (2:20,96 min).

U20 männlich
Besser hätte der Speerwurf der männlichen U20 nicht starten können. Gleich im ersten Versuch gelang Raphael Singer (SV Reutte Leichtathletik) der weiteste Versuch des Tages. Sein Speer ging auf 55,41 m, Sieg und neue persönliche Bestleistung.
Ein spannendes Rennen gab es auch über 400 m Hürden der männlichen U20. Hinter dem stark laufenden Sieger Raphael Briel kam es auf der Ziellinie zu einer Fotofinish Entscheidung. Raphael Kuppelwieser (SV Brixlegg LA) musste sich mit Rang 3 begnügen. Seine neue persönliche Bestleistung von 56,12 s und Bronze ließen ihn aber schnell wieder strahlen. Auch am zweiten Wettkampftag gelang ihm die Steigerung seiner 400 m Bestleistung auf 50,93 s und eine weiter Top-6 Platzierung.

Ebenfalls ein starkes Familienergebnis gab es für die Brüder Fernando und Emilio Freitag (LG-Decker Itter). In der 5.000 m Entscheidung liefen die beiden mit persönlichen Bestleistungen zu Bronze und Rang 4. Für Fernando schienen 16:04,38 min in der Ergebnisliste auf, Bruder Emilio finishte in 16:16,35 min.

Ebenfalls Bronze gab es im Stabhochsprung für Josef Plattner (ATSV Innsbruck), der an diesem Wochenende 4,10 m übersprang. Florian Menzel (SK Völs) belegte im Dreisprung mit 11,94 m Rang 6.

Herzlichen Glückwunsch allen Athlet:innen und Trainer:innen!

Fotos © ÖLV / Martina Albel
Ergebnisse

14/09/26 09:27, Text: Olivia Raffelsberger

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