Tiroler SprintChampion Landesfinale – jetzt wartet das Euregio-Finale
Der SprintChampion zeigt dabei seit Jahren, dass Talentsuche nicht erst im Verein beginnt. Gerade Kinder, die bislang kaum Berührungspunkte mit der Leichtathletik hatten, erhalten die Möglichkeit, ihre Schnelligkeit unter professionellen Bedingungen messen zu lassen und sich mit Gleichaltrigen zu vergleichen.
Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Nachwuchsleistungssport Tirol (NLST) und ASVÖ Leichtathletik GP (ASVÖ-LAGP) wurden im Rahmen der verschiedenen Sichtungs- und Veranstaltungsformate insgesamt mehr als 10.000 Kinder gescoutet. Damit zählt die Initiative zu einer breit angelegten Plattform für Bewegungsförderung und Talentsichtung im Tiroler Nachwuchssport.
Für die Besten ist die Saison noch nicht vorbei: Am 26. September 2026 folgt in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße das große Euregio SprintChampion-Finale.
Spannendes Landesfinale in Schwaz
Das Landesfinale in der Silberstadt Arena Schwaz bot vor 1.000 Zuschauern spannende Rennen und teilweise extrem knappe Entscheidungen. Bereits in den Qualifikationsläufen zeigte sich, wie eng die Spitze in mehreren Altersklassen beisammenliegt.
Die Klassensieger:innen des Tiroler SprintChampion 2026:
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Klasse |
Sieger/in |
Finalzeit |
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WU8 |
Lilia Leys |
10,458 s |
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MU8 |
Gerhard Praxmarer |
10,555 s |
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WU10 |
Lorena Luna Haun |
9,562 s |
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MU10 |
Fabian Gruber |
9,538 s |
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WU12 |
Holly Brown |
8,645 s |
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MU12 |
Raphael Öfner |
8,547 s |
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WU14 |
Anna Eberhart |
8,686 s |
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MU14 |
David Schlechter |
8,260 s |
Besonders beeindruckend präsentierte sich David Schlechter in der MU14. Bereits in den Qualifikationsläufen war er der schnellste Athlet seiner Klasse und bestätigte seine Favoritenrolle im Finale mit 8,260 Sekunden eindrucksvoll.
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte auch Holly Brown. Die WU12-Siegerin steigerte sich nach starken Vorläufen im Finale nochmals auf 8,645 Sekunden. Bemerkenswert: Damit war Brown sogar schneller als sämtliche WU14-Finalistinnen und somit das schnellste Mädchen des gesamten Finaltages.
Für Spannung pur sorgte die WU14. Anna Eberhart setzte sich in 8,686 Sekunden gerade einmal 0,016 Sekunden vor Charlotte Schlesinger (8,702) durch. Dahinter folgten Sophie Hochegger (8,843), Hannah Hafele (8,851), Flora Auer (8,868) und Flora Riener (8,873). Damit lagen die ersten sechs Mädchen innerhalb von nur 0,187 Sekunden – ein außergewöhnlich dichtes Finale.
Eine der bemerkenswertesten Steigerungen gelang Fabian Gruber in der MU10. Nach Rang sechs in der Qualifikationswertung steigerte er sich im entscheidenden Lauf auf 9,538 Sekunden und holte sich noch den Klassensieg.
Ein packendes Duell gab es auch in der MU12 zwischen Christian Mark und Raphael Öfner. Nach den beiden Qualifikationsläufen hatte noch Mark die Nase vorne: Mit 8,418 und 8,539 Sekunden und einer Gesamtzeit von 16,957 Sekunden führte er vor Öfner, der mit 8,593 und 8,592 Sekunden auf 17,185 Sekunden kam. Im Finale wurden die Vorzeichen jedoch umgedreht: Raphael Öfner steigerte sich auf 8,547 Sekunden und holte sich den Sieg vor Christian Mark (8,704). Damit gelang Öfner genau im entscheidenden Lauf die Wende.
Auch in der WU8 wurde die Reihenfolge nochmals auf den Kopf gestellt: Lilia Leys lag nach den beiden Qualifikationsläufen noch auf Rang zwei, steigerte sich im Finale auf 10,458 Sekunden und sicherte sich damit den Sieg.
Mehr als nur ein Rennen
Der SprintChampion versteht sich vor allem als Bewegungs- und Talentsichtungsinitiative. Im Mittelpunkt steht nicht ausschließlich die Platzierung, sondern die Möglichkeit, möglichst viele Kinder für Bewegung und Leichtathletik zu begeistern und besondere Talente frühzeitig zu erkennen.
Dass dieser Weg funktionieren kann, zeigen die Entwicklungen der vergangenen Jahre: Aus ersten SprintChampion-Teilnahmen führten sportliche Wege bereits zu österreichischen Nachwuchsmeisterschaften und internationalen Nachwuchsbewerben.
Auch deshalb werden nicht nur Siegerzeiten betrachtet. Die Läufe von Schwaz zeigten eindrucksvoll, dass sich zahlreiche Kinder vom ersten Qualifikationslauf bis zum Finale nochmals steigern konnten – ein interessanter Hinweis für die weitere sportliche Entwicklung.

Nächster Höhepunkt: Euregio Inntal SprintChampion am 26. September
Nach dem Tiroler Landesfinale geht die SprintChampion-Saison in ihre nächste Runde. Am Samstag, 26. September 2026, treffen die besten Nachwuchssprinterinnen und Nachwuchssprinter aus Tirol, Südtirol und dem Trentino beim Euregio SprintChampion-Finale aufeinander.
Mit der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck wartet dabei eine außergewöhnliche Bühne mitten im Herzen der Tiroler Landeshauptstadt.
Ergebnisse SprintChampion 2026: https://www.sprintchampion.com/ergebnisse/
Euregio SprintChampion-Finale
Samstag, 26. September 2026
Maria-Theresien-Straße, Innsbruck
Fotos: Tiroler SprintChampion
14/09/26 17:22, Text: Olivia Raffelsberger
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